Jugendarbeit / Schulsanitäter

1. Montag / 3. Mittwoch 18:30 – 20:00 Uhr

Jugendrotkreuz (JRK)

In Uetersen selbst gibt es kein Jugendrotkreuz; die räumlich nächsten JRK-Gruppen sind in Heist aufgestellt. Dort haben Kinder ab 6 Jahren sowie Jugendliche die Möglichkeit, sich in den verschiedenen Altersgruppen zu betätigen.

Schulsanitätsdienst (SSD)

SSD1Den Schulsanitätsdiensten der weiterführenden örtlichen Schulen bieten wir unabhängig von deren Trägerorganisation unsere logistische Unterstützung an. In erster Linie ist dies die Teilnahme an unseren regelmäßigen Übungsabenden für Schüler mit Praxisfortbildung und praktischer Material- und Fahrzeugkunde. Darüber hinaus sind z.B. Durchführung gemeinsamer Übungen, realistische Unfalldarstellung, Versorgung mit Übungsmaterial oder – mit etwas Erfahrung und nach unserem Ermessen – auch der Teilnahme an einem geeigneten (!) Sanitätsdienst erfolgen. Schließlich befindet sich unsere Unterkunft nur rund 300 m von den beiden großen Uetersener Schulen entfernt. Schüler eines SSD haben außerdem die Möglichkeit, an kreisweiten Veranstaltungen des JRK (Ausflüge, Wettbewerbe, Zeltlager usw.) teilzunehmen.

Wir bieten außerhalb der Schulferien jeden Monat zwei Übungsabende für Jugendliche an, den 1. Montag und 3. Mittwoch im Monat. An beiden Monatsterminen wird das gleiche Thema behandelt, sodass sich Schüler stets individuell den jeweils passenderen Abend aussuchen können. Die Teilnahme ist von unserer Seite aus freiwillig und wird von uns nicht kontrolliert, An- oder Abmeldung ist nicht erforderlich. Die Übungsabende finden zentral im Uetersener DRK-Heim E.-L.-Meyn-Str. 1 statt, im Sommer natürlich auch im Hof und in der Fahrzeughalle.

Die intensive Zusammenarbeit mit dem ersten SSD begann 2012 und hat sich seitdem bewährt und ausgeweitet. Derzeit betreuen wir drei Schulen:

— SSD Ludwig-Meyn-Gymnasium Uetersen —

Am Ludwig-Meyn-Gymnasium wurde im Schuljahr 2012/13 ein SSD neu aufgebaut, den wir seit Beginn aktiv unterstützen. Er hat nach den Herbstferien 2012 seinen Dienst aufgenommen. Seitdem die 20 frischgebackenen Ersthelfer an der Schule mit der Pausenbetreuung begonnen haben, kommen auch immer wieder zusätzliche Herausforderungen wir Einsätze bei Sportveranstaltungen (Hallenturniere, Crosslauf, Triathlon) oder Mitwirkung bei sonstigen Schulveranstaltungen hinzu.

— SSD Klaus-Groth-Schule Tornesch —

Zum Schuljahr 2013/14 hat das DRK den schon vor einigen Jahren durch eine andere Organisation aufgebauten und etablierten SSD an der Tornescher Gemeinschaftsschule übernommen. Damit wurde unser Jugendübungskreis auf eine zweite große Schule ausgeweitet. Auch dort sind 18 zum Teil neue Ersthelfer hauptsächlich während der Mittagsbetreuung und bei Schulveranstaltungen im Einsatz.

— SSD Rosenstadtschule Uetersen —

An der Uetersener Gemeinschaftsschule wurde im Schuljahr 2011/12 von einer anderen Hilfsorganisation ein SSD aufgebaut, die die Betreuung dann aber bald einstellte. Um die Gruppe wieder zu stabilisieren, hat das DRK die Patenschaft übernommen und unser Ortsverein im Herbst 2014 auch den SSD der Rosenstadtschule in den Übungskreis aufgenommen. Auch an dieser Schule sind rund 20 Schüler im Pausendienst einsatzbereit.

Jugendarbeit in der Bereitschaft

Wer sich für die Arbeit einer Bereitschaft interessiert, kann sich frühestens ab 14 Jahren der Uetersener Bereitschaft in einer Vorbereitungszeit anschließen und ab 16 „echtes“ Mitglied werden und einen Sanitätslehrgang absolvieren. Allerdings haben wir diese Möglichkeit einer Aufnahme von Jugendlichen unter 16 bisher nicht genutzt und empfehlen daher in dieser Zeit eher das Jugendrotkreuz.

Jeden ersten Montag und dritten Mittwoch im Monat findet ein Übungsabend für SSD-Mitglieder und sonstige interessierte Jugendliche im DRK-Heim statt. An beiden Tagen wird das gleiche Thema behandelt, sodass sich Schüler ihren Wunschtermin aussuchen können. Da am Mittwoch anschließend Dienstabend der Bereitschaft ist, könnt ihr bei Interesse auch dort hinein schnuppern. Auf den Übungsabenden wird z.B. erweiterte Erste-Hilfe gelernt, Realistische Unfalldarstellung probiert sowie mit Ausrüstung und Fahrzeugen gearbeitet.

Wir sind aber flexibel und zukünftigen Entwicklungen offen, zumal wir die Nutzungszeiten in unseren Räumen relativ frei gestalten können. Wie immer muss sich „nur“ jemand bereit erklären, etwas Neues aufzuziehen.