Katastrophenschutz

Hochwasser Haseldorfer Marsch 2002

Katastrophenschutz

Mit der Aufnahme in unsere Bereitschaft erfolgt auch eine Verpflichtung zur Mitwirkung im Katastrophenschutz. Damit übernimmt jeder Helfer eine hoheitliche Aufgabe des Staates mit entsprechender Verantwortung, bei entsprechenden Notfalllagen auch zur Verfügung zu stehen.

Zusammensetzung und Ausstattung der Katastrophenschutzeinheiten unterliegt einer laufenden Anpassung an die Gegebenheiten. Als kleine Bereitschaft stellen wir im Katastrophenschutz des Kreises Pinneberg bisher offiziell nur eine Einsatzeinheit der Sanitätsgruppe-T (Transport). In unserer in Eigenleistung erbauten Halle stehen derzeit zwei unterschiedliche KTWS (2 und 4 Tragen) des Katastrophenschutzes, die mit je 3 Helfern zu besetzen sind.

Die Sanitätsgruppe-T des Kreises wird gebildet durch weitere KTWs und KTWs-4 aus Barmstedt und Wedel. Insofern sind wir eine überregional zusammengesetzte Einheit. Als Teil dieser Gruppe gehören wir auch zum Modul „Behandlungsplatz 50“ und können damit zur Unterstützung der Schnelleinsatzgruppe des Rettungsdienstes hinzugezogen werden.

Bei Bedarf kann unser ortsvereinseigener Hilfs-KTW zusätzlich eingesetzt werden, zum Beispiel als Mannschaftstransporter, um zusätzliche Uetersener Kräfte nachzuführen. Bei der Überflutung der Haseldorfer Marsch 2002 wurde dieser Wagen als Kurierfahrzeug und zum Verteilen von Material und Verpflegung genutzt.